Skip to main content

Arthur

Dreibeiner aus Seebadilärche.

Vom Liegerost zum Hocker. Wenn Bauschutt die Mulde verfehlt.

Im Rahmen der Renovationsarbeiten der historischen Seebadeanstalt Rapperswil wurden die verwitterten Bretter des alten Liegerostes ersetzt. Ich erkannte das Potenzial des Abfallholzes, entfernte die rostigen Schrauben und verwandelte es wieder in wunderschöne Lärchenriemen mit charakteristischen Unreinheiten. Ich wollte mit dem Holz ein kleines Möbelstück erschaffen, das ich wieder über die Seebadi den treuen Besucher und Besucherinnen zurückgeben kann.

Ich entwarf den Seebadihocker.

Durch das unterschiedlich verwitterte Holz entstanden insgesamt 33 Unikate, welche sich in unterschiedliche Haushalte verteilten.

Mit diesem Hocker ist es möglich, ein Stück Seebadi nach Hause zu nehmen und das in Form eines kleinen Hockers. Die rote Farbe der Lärche leuchtet warm und nur die unregelmässigen, schwarzen Schraubenlöcher und die wenigen dunklen Risse im perfekten Jahrringverlauf erinnern daran, dass dieses Holz jahrzehntelang Wind und Wasser ausgesetzt war.

Materialisierung

  • Seebadilärche

Kunde

  • Seebadi Rapperswil

Schrauben raus – Holz in einer zweiten Verwendung

Die Liebe zum Seebadiholz

Wer gerne historische Gebäude hat und den Sommer am oder im Wasser verbringen will, wird in der Seebadeanstalt in Rapperswil anzutreffen sein. Das markante Gebäude auf Stelzen stammt aus dem Jahr 1940 und ist in Rapperswil kaum wegzudenken.

Schon als kleiner Junge habe ich die heissen Tagen dort verbracht und fühle mich tief an diesen Ort verwurzelt.

Holz mit Charakter

Die Wiederaufbereitung des Holzes war sehr zeitintensiv. Es bestand die Gefahr, dass die alten, rostigen Schrauben beim Herausdrehen abbrechen, was für die Maschinen beim Zuschneiden und Aushobeln sehr problematisch sein kann. Die Schraubenlöcher und die schwarzen Risse verleihen dem Holz einen rustikalen Charakter und erzählen von einer früheren Aufgabe. Die Qualität der Lärche ist in seiner feinen Jahrringstruktur zu sehen. Das Holz müsste demnach aus der Bergregion stammen.

“Schon als Kind bin ich auf diesem Rost herumgetobt, nun steht ein Stück davon bei mir im Wohnzimmer.”

Seebadibesucherin / Hockerbesitzerin

Prozess

weitere Projekte anschauen:

DAS IST HANDWERK.

DAS IST HANDWERK.

DAS IST HANDWERK.

DAS IST HANDWERK.

DAS IST HANDWERK.

WENZEL Holzdesign // Timo Wenzel // Bubikonerstrasse 41D, 8645 Dürnten // timo@wenzel-holzdesign.ch // © 2023 WENZEL Holzdesign // Webdesign & Fotografie by Christian Frei  // Impressum